Eine Entscheidung, die bis heute nachwirkt

Im Februar 2019 stand der Rat der Stadt Barsinghausen vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Sollte die Wilhelm-Stedler-Schule am bisherigen Standort neu gebaut werden oder sollte ein anderer Standort gewählt werden?

Am Ende wurde es besonders spannend: Der Rat entschied in einer namentlichen Abstimmung über die Zukunft der Schule. Entgegen der damals vielfach erwarteten Abstimmung sorgten die Ratsherren Neugebauer und Hafemann mit ihrem Abstimmungsverhalten dafür, dass die Entscheidung zugunsten des alten Schulstandortes ausfiel.

Heute, im Jahr 2026, zeigt sich, welche Bedeutung diese Entscheidung hatte. Kinder, die im Jahr 2019 geboren beziehungsweise deren Eltern damals auf Nachwuchs hofften, können nun ihren Schulstart in einem modernen neuen Schulgebäude erleben. Was damals Gegenstand intensiver Diskussionen war, ist heute Realität.

Für die UWG Barsinghausen ist diese Entwicklung auch ein Beispiel dafür, welchen Wert unabhängige Kommunalpolitik haben kann. Entscheidungen im Stadtrat sollten aus unserer Sicht nicht danach getroffen werden, was eine übergeordnete Partei oder ein Fraktionszwang vorgibt. Entscheidend sollte vielmehr sein, was für Barsinghausen, seine Ortsteile und vor allem für die Menschen vor Ort die beste Lösung ist.

Dass Neugebauer – heute Fraktionsvorsitzender der UWG Barsinghausen – und Hafemann, der bereits von 2019 bis 2021 für die UWG im Rat vertreten war und nun erneut für die UWG kandidiert, damals anders entschieden haben, zeigt: Unabhängigkeit bedeutet auch, den Mut zu haben, eine eigene Entscheidung zu treffen.

Die Wilhelm-Stedler-Schule steht heute beispielhaft dafür, dass kommunalpolitische Entscheidungen weit über eine Wahlperiode hinauswirken können.

Sieben Jahre nach der Abstimmung lässt sich sagen: Die Entscheidung von damals ist heute für viele Kinder und Familien ganz konkret erlebbar. Ein moderner Schulstart in Barsinghausen – an einem Standort, über dessen Zukunft im Jahr 2019 intensiv gerungen wurde.

Für uns als UWG bleibt deshalb klar: Kommunalpolitik gehört vor Ort entschieden – sachorientiert, unabhängig und NUR im Interesse der Bürgerinnen und Bürger von Barsinghausen.