Barsinghausen. Auf Einladung der Rats-Fraktion der UWG Barsinghausen, besuchte der Bürgermeisterkandidat Thomas Wolf am Donnerstag die Siedlungen nördlich der Bahnlinie, um sich für die Wahl am 13. September als freier Kandidat vorzustellen.
Zuvor informierte die Fraktion der UWG ihre Abonnenten über den bevorstehenden Besuch des Bürgermeisterkandidaten.
„Die eingeladenen könnten bei dieser Gelegenheit Probleme und Anliegen direkt bei Herrn Wolf ansprechen und ihre Erfahrungen mitteilen, erläuterten Markus Neugebauer und Peter Schulz.“
Zahlreiche verschiedene Themen, die die Mitwohnenden auf dem Herzen hatten, wurden mit Herrn Wolf thematisiert.
Viele Mitwohnende der Siedlung klagen über die teilweise schwierigen Verhältnisse durch die seit Jahren fortdauernden Bauarbeiten und die damit verbundenen Probleme.
Besonders verärgert sind die Mitwohnenden über die stetigen Rosa Zettel der Stadt Barsinghausen an Ihren Fahrzeugen.
Aufgrund der nervenden Baumaßnahmen fallen durch Sperrungen viele Parkmöglichkeiten weg. Dadurch werden zur Zeit Fahrzeuge aus der Wilhelm-Busch-Straße überwiegend in der Goethestraße, Gerhard-Hauptmann-Straße und dem Hermann-Löns-Weg abgestellt. Da gerade in den beiden zuletzt genannten Straßenzügen nach der Sanierung sehr viele Parkmöglichkeiten weggefallen sind, ergibt sich hier jetzt das Problem, dass Fahrzeuge auch auf nicht gekennzeichneten Flächen abgestellt werden, äußert die Fraktion.
„Es ist Bürgerfern, dass die Verwaltung in der angespannten Baustellenzeit nicht einfach kulant und menschlich handelt. Die angespannte Wirtschaftslage und ständig steigenden Kosten für Miete und Nebenkosten trifft uns hart genug. Nun dürfen wir auch noch Rosa Zettel bezahlen,“ sagt eine verärgerte Bürgerin.
Ein anderer Bürger beschwert sich, dass die Raserei in den Siedlungsstraßen zugenommen hat.
„Viele Fahrende sind mit mehr als 30 oder 40 Stundenkilometern unterwegs und machen aus Spielstraßen regelrechte Slalomstrecken. Das erhöht die Gefahr für Kinder und Menschen mit Handicap.“
Hier wird vor allem gefordert, durch Beschilderung und stärkere Hinweise zu erreichen, dass man in Spielstraßen die Vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht überschreitet.
Die „KGS“ wird in den späten Nachmittag – und Abendstunden immer mehr zu einem Ärgernis. Mitwohnende beklagen fehlende Polizeipräsenz.
In den letzten Monaten hat auch das Rasen um das Rondell des Parkplatz der KGS zugenommen, wobei es schon zu gefährlichen Situationen gekommen ist.
Auch sind in den Abend und Nachtstunden mittlerweile einige Jugendgruppen unterwegs, diese pöbeln, schreien laut herum und auch der Beginn von Vandalismus ist festzustellen.
„Die Polizei rufe ich gar nicht mehr an, da es oft fast eine Stunde dauert bis sich etwas tut, oder man direkt beim Anruf gesagt bekommt, wir haben gerade keinen Wagen frei! Ich sehe keinen Nutzen mehr darin, auf die Hilfe der Polizei zu warten. Man lässt uns hier mit den Problemen allein. Die Sicherheitsbehörden sind scheinbar Unterbesetzt und Überfordert“, teilt eine verärgerte Bürgerin mit.
Thomas Wolf hat sich diese Erfahrungen und Eindrücke der Mitwohnenden zu Herzen genommen.
„Gerade in der Nordstadt ist es wichtig, durch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität dafür zu sorgen, dass die Menschen sich in ihrem Quartier wohl fühlen“, erklärt Bürgermeisterkandidat Thomas Wolf im Gespräch mit der UWG. „Verbunden mit Angeboten der Sozialarbeit, ob für Kinder und Jugendliche an der Goetheschule oder für Erwachsene im Stadtteiltreff schaffen wir es, die Nordstadt zu einem lebendigen Teil unserer Stadt Barsinghausen zu machen. Ich finde es gut, dass die UWG hier einen ihrer politischen Schwerpunkte setzt“, so Wolf weiter.
Die UWG hat sich entschieden, Thomas Wolf als Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen und gibt diese Empfehlung an Interessierte Bürgerinnen und Bürger weiter.
„Als erfahrener Verwaltungsbeamter und Jurist bündelt Thomas Wolf Führungserfahrung, Entscheidungsmut, Bürgernähe und den wichtigen menschlichen Umgang. Als Bürger und Kenner der Stadt Barsinghausen ist er ein Glücksfall für die Weiterentwicklung unserer schönen Deisterstadt,“ sind sich die Ratsherren Schulz und Neugebauer einig.
