Pressemitteilung der UWG zum Thema Wasserwerk

Pressemitteilung vom 26.08.2019:

Mit Unverständnis reagiert die UWG auf die neueste Vorlage des Bürgermeisters zum
Neubau des Wasserwerks und der dafür zu wählenden Verfahrenstechnik, die am
Dienstag im Finanzausschuss abgestimmt werden soll.
„Barsinghausen wird eher verdursten, als ein neues Wasserwerk bauen.“, betont der
Fraktionsvorsitzende der UWG Markus Neugebauer. „Das sollte jedem klar sein, der
diesen Wahnsinn im Kampf um den Neubau des Wasserwerks verfolgt.“
Gegen jede Vernunft hat der Bürgermeister sich wieder einmal eine Vorlage
zusammengebastelt, die zum Ziel hat, eine eigene Interessenlage durchzusetzen. Im
Klartext heißt das, er negiert erneut die Entscheidung des Aufsichtsrates der Stadtwerke
und das Votum der Fachleute. Diese Vorgehensweise könnte zur Folge haben, dass eine
endgültige Entscheidung möglicherweise wieder durch das Handeln des Bürgermeisters
hinausgezögert wird, bis endlich seine Vorstellungen und nicht die, der eindeutigen
Mehrheit durchgesetzt werden.
Das wirft ab jetzt kritische Fragen auf, die er sich gefallen lassen muss. Schlimm ist aus
Sicht der UWG, dass der Bürgermeister durch die neue Vorlage den engagierten und
erfahrenen Gutachtern, die den Stadtwerken ganz eindeutig das sog. Carix-Verfahren
empfohlen haben, ihre berufliche Qualifikation abspricht!
„Ich würde sehr gerne erfahren, wer dem Bürgermeister diese Vorlagen diktiert hat.“, so
Neugebauer weiter. Der Bürgermeister betont in verschiedensten Sitzungen immer wieder,
dass er auf technischem Gebiet ein Laie sei. Woher nun sein Fachwissen stammt, mit
dem er das Ergebnis des Fachgutachtens in Frage zieht, wäre spannend zu erfahren.
Darüber hinaus ist die Missachtung des Aufsichtsrates erschreckend, da dessen
Entscheidungsfindung und Votum für den Bürgermeisters gar keine Rolle spielt. „Wer so
mit wichtigen Gremien umgeht, sollte sich überlegen, ob er wirklich als Bürgermeister
geeignet ist.“
Das durch den Bürgermeister favorisierte Verfahren der Schnellentcarbonisierung, kann
zum einen die Bürger krank machen, wenn durch Sulfat und Nitrat ein massives Problem
entstehen wird. Zum anderen ist der Showdown durch die verfahrensabhängige Korrosion,
welche uns nach ein paar Jahren das Rohrleitungsnetz um die Ohren fliegen lassen wird,
vorprogrammiert. Die von Herrn Lahmann prognostizierte Einsparung einiger Cent pro m³
Wasser für die Bürger, ist eine trügerische Wahrheit, und dient lediglich dazu, diese zu
locken und dadurch öffentlichen Druck zu erzeugen. Leider werden wir Bürger dann aber
für zusätzliche Filteranlagen und neu zu verlegenden Rohrleitungen mannigfach
draufzahlen.
Im Fazit stellt man sich die Frage, werden hier möglicherweise Interessen dritter verfolgt,
um unser Wasserwerk in Eckerde irgendwie zu privatisieren?

Markus Neugebauer
UWG Barsinghausen
U W G – B A R S I N G H A U S E N
26.08.19
Pressemitteilung
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