1. Wärmewende
Erfolgreicher Klimaschutz in der Region Hannover wird nur gelingen, wenn auch die
Wärmeversorgung fossilfrei wird. Viele Kommunen der Region haben ihre
Wärmeplanung bereits begonnen oder sogar abgeschlossen. Für einige verdichtete
Gebiete werden Wärmenetze eine Option sein, in den meisten Fällen werden aber
dezentrale Lösungen wirtschaftlicher sein. Hausbesitzende sollten frühzeitig die
Optionen für ihre Gebäude kennen, um nachhaltige Entscheidungen zur Heizungs
modernisierung treffen zu können.
Welche Schritte schlägt Ihre Partei oder Wählergruppe vor, um dezentrale
Wärmequellen zu fördern und dort, wo es möglich und wirtschaftlich sinnvoll
ist, fossilfreie Wärmenetze auszubauen? Bitte beziehen Sie kommunale
Gebäude, Privathaushalte und Industrie ein.
„In aller erster Linie muss gesichert sein, dass Wärmeversorgung für die Menschen und Industrie bezahlbar bleiben! Vorher macht es keinen Sinn überhaupt Vorschläge auszuarbeiten. Nachhaltige Planungen für die Hausbesitzer sind nur Machbar, wenn es für die sogenannten Wärmequellen klare Kostenberechnungen auf lange Sicht gibt. Diese müssen verbindlich zugesichert werden!„
2. Stilllegung von Gasnetzen
Fossiles Gas wird mittelfristig zu teuer werden für die Wärmeversorgung. Auch
knapper und teurer Wasserstoff wird für die Wärmeversorgung keine Alternative
sein. Die bestehenden kommunalen Gasnetze werden nach und nach unrentabel.
Kommunale Gasnetzbetreiber entwickeln bereits Zeitpläne, um Verteilnetze bis
2045 stillzulegen.
Wie kann Ihre Kommune die Stilllegung des Gasnetzes sozialverträglich
gestalten? Welche Rolle sollte sie zukünftig bei fossilfreien Wärmenetzen und
klimaneutralen Heizungen übernehmen?
„Fossiles Gas wird nur teuer werden, weil es GEWOLLT ist!
Es wird kaum eine Möglichkeit geben, die Stilllegung des Gasnetzes sozialverträglich zu gestalten. Am Ende wird es ein weiteres Damoklesschwert für die sozial Schwachen sein! Schon aus Gründen der Zerschlagung des Wohngeldes!„
3. Gebäudesanierung
Ein Großteil der klimaschädlichen Emissionen wird durch die fossile Beheizung von
Gebäuden verursacht. Insbesondere unzureichende Dämmung von Gebäudehüllen
führt zu hohen Energieverbräuchen, Emissionen und Kosten. Fachleute sind sich
darüber einig, dass es einen hohen Nachholbedarf bei der energetischen Sanierung
von Bestandsgebäuden gibt. Gleichzeitig bietet Sanierung auch viele Chancen:
architektonische Verbesserungen, eine Anpassung an neue Nutzungsanforde
rungen, höherer Wohnkomfort, bessere Raumluftqualität sowie passive und aktive
Kühloptionen für den Sommer.
Welche Maßnahmen unterstützt Ihre Partei oder Wählergruppe, um die
Sanierung öffentlicher und privater Gebäuden zu beschleunigen?
„Zuerst muss Geld für öffentliche und private Gebäude da sein! Woher soll es kommen? Wir erleben doch gerade die größte politische Finanzielle Kürzungswelle die man sich vorstellen kann. Die Kommunen werden gnadenlos kaputt gespart.„
4. Stromerzeugung
Neben Wind spielt Photovoltaik in Verbindung mit Batteriespeichern eine zentrale
Rolle für eine sichere, nachhaltige Stromversorgung und Netzstabilität. Um den
steigenden Strombedarf zu decken, müssen der Ausbau der PV-Erzeugung sowie
dezentraler Speicher weiter beschleunigt werden. Gleichzeitig braucht es
Erleichterungen bei der Kapitalbeschaffung und bessere Rahmenbedingungen für
Energiegenossenschaften. Diese beteiligen Bürgerinnen und Bürger direkt an der
lokalen Wertschöpfung und stärken so die gesellschaftliche Akzeptanz.
Wie soll der Ausbau von Photovoltaik – besonders auf kommunalen Gebäuden –beschleunigt werden? Welche Anreize braucht es, damit private und
gewerbliche Eigentümer PV-Anlagen und Speicher installieren?
„Wie soll das funktionieren? Wie sollen Menschen noch Vertrauen finden, sich Innovativ mit Photovoltaik zu beschäftigen? Minusstrompreise, Wegfall von Begünstigungen…
Wer kann versichern, dass die große Politik sich eines Tages nicht dazu entscheidet, zusätzliches Geld mit der Abhängigkeit von Photovoltaik zu generieren und das zum Nachteil der Menschen?“
5. Mobilität und Verkehrswende
Für viele Bürgerinnen und Bürger ist die Fahrradnutzung und der ÖPNV aktuell nicht
attraktiv. Es fehlt an gut ausgebauten Radwegen entlang von Hauptverkehrsstraßen,
verkehrsberuhigten Nebenstraßen, sicheren Abstellmöglichkeiten, einem eng
getakteten und verzweigten Nahverkehrsnetz sowie einem verlässlichen CarSharing
Angebot. Zudem ist die Straßenplanung häufig stark auf den Pkw ausgerichtet und
benachteiligt Fußgänger und Radfahrer.
Welche Maßnahmen sind nötig, um Rad- und ÖPNV-Nutzung zu erhöhen und
vor allem den innerörtlichen PKW-Verkehr zu reduzieren?
„Der ÖPNV ist durch Privatisierung und der politischen Misswirtschaft mittlerweile auf ein bedauernswertes Maß an Unzuverlässgkeit zusammengeschrumpft. Radwege sind eher Berg und Talbahnen, auch hier klar durch politische Misswirtschaft provoziert.Straßenplanung? Zustand der Straßen? Dazu sagen wir lieber nichts, beantwortet sich von selbst. Unterm Strich sagen wir aber folgendes, dass Auto ist die einzige Möglichkeit verlässlich seinen Arbeitsplatz aufzusuchen um am Ende des Monats Brot auf seinen Tisch und Geld in die Kassen des Staates zu bekommen! Was damit dann gemacht wird, sieht man ja…„
6. Elektrifizierung des Verkehrs
Erfolgreicher Klimaschutz in der Region Hannover gelingt nur mit der Elektrifizierung
der Mobilität. Der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen steigt seit 2024.
Trotzdem ist eine weitere Beschleunigung nötig. Lademöglichkeiten fehlen häufig,
vor allem bei Mehrfamilienhäusern und an Firmenparkplätzen.
Welche Maßnahmen sollte Ihre Kommune nach Ansicht Ihrer Partei oder
Wählergruppe priorisieren, um die Elektromobilität zu fördern?
„Gar nichts! Wo soll denn all der Strom noch herkommen?“
7. Flächeninanspruchnahme
Im Niedersächsischen Weg und in den Nachhaltigkeitsstrategien des Landes und
des Bundes sind Ziele zur Reduktion der Flächeninanspruchnahme definiert. Diese
Ziele werden in der Region Hannover aktuell weit verfehlt. Die weiter ansteigende
Versiegelung von Boden verstärkt die Auswirkungen des Klimawandels.
Welche Maßnahmen sollte die Kommune unternehmen, um die Flächeninan
spruchnahme wirksam zu reduzieren und um Flächen durch Entsiegelung
zurückzugewinnen?
„Windkrafträder sind der Tot der guten Erden und versiegeln Flächen ohne unterlass… wie will man da glaubwürdig sein, dann muss doch gelogen werden.„
8. Klimagerechte Bauleitplanung
Die kommunale Bauleitplanung eröffnet Kommunen die Chance, Klimaschutz in
neuen, aber auch in bestehenden Quartieren zu verankern.
Welche Möglichkeiten sieht Ihre Partei oder Wählergruppe, um Klimaschutz
und Klimaanpassung in Quartieren in der Bauleitplanung umzusetzen?
„Weniger Bürokratie, einfacherer Umgang mit Bauanträgen, Lockerung der Vorgaben. Im übrigen hört sich Quartier für das Leben in einer Kommune nicht gerade Wertschätzend an.„
9. Hitzeschutz und Biodiversität
Aufgrund des Klimawandels kommt es in unserer Region zunehmend zu Hitze
perioden, die durch Begrünung abgemildert werden können. Gleichzeitig kann
naturnahe Begrünung entscheidend zum Schutz der Artenvielfalt beitragen.
Welche Maßnahmen sollten unternommen werden, um die Begrünung in
Quartieren zu erhöhen und Baumbestände in der Kommune zu schützen?
„Weg von Nadelgehölz was zur Versandung beiträgt und den normalen Photosynthese Vorgang behindert und somit Hitzewellen extrem verstärkt, daher generell mehr Laubbäume. Weniger Windräder, dafür kleine Laubwäldchen schaffen, die den Menschen als Rückzugsort dienen.„
10. Starkregenereignisse und Grundwasserschutz
Innerorts sind Regen-/Abwasserleitungen oft viel zu klein dimensioniert für in
Zukunft häufiger auftretende Starkregenereignisse. Regenrückhaltemöglichkeiten
fehlen. Wasser fließt über Flüsse ab, anstatt das Grundwasser anzureichern.
Unkontrollierte Überschwemmungen an Bächen und Flüssen bedrohen Gebäude
und führen zu Ertragsausfällen in der Landwirtschaft.
Welche Maßnahmen schlägt Ihre Partei oder Wählergruppe vor, um Ver-
sickerung und Rückhaltung von Regenwasser zu fördern, das Grundwasser
zu schützen und Überflutungsschäden zu verhindern.
„Schaffung von mehr sogenannten Löschteichen, wo das Wasser durch Geländemaßnahmen einfließen kann. Umgeben von Laubbäumen entstehen so kleine Naturoasen.„
11. Frischwasserverfügbarkeit
Durch den Klimawandel kommt es in Norddeutschland zu häufigeren und länger
anhaltenden Dürreperioden. Die Grundwasserstände sinken und Frischwasser wird
zunehmend zu einem knappen Gut.
Welche Anreize sollte Ihre Kommune aus Sicht Ihrer Partei oder Wähler
gruppe setzen, um den Verbrauch von Frischwasser zu reduzieren und die
Nutzung von Regenwasser und Grauwasser zu fördern?
„Aufklärung durch die Kommune gegenüber der Industrie, einschränken von Garten Pools, vernünftige kommunale Versorgung mit Schwimmbädern.“
12. Kommunales Klimaschutzsystem
Kommunaler Klimaschutz ist nur möglich, wenn dafür eine dauerhafte institutionelle,
finanzielle und strategische Basis geschaffen wird. Dazu gehören mittelfristig
abgesicherte Personalstellen für z.B. Fördermittelmanagement, Bürger:innen
beratung, Klimakommunikation, Sanierungsmanagement, Erfolgsmessung sowie
Unterstützung und strukturierte Einbeziehung Ehrenamtlicher. Darüber hinaus sind
Klimachecks von Ratsbeschlüssen, Grundsatzbeschlüsse zu Klimazielen und
kommunenübergreifende Kooperationen zielführend.
Welche Maßnahmen befürwortet Ihre Partei oder Wählergruppe, um kommuna
le Klimaschutzstrukturen und Vernetzungen zu stärken und zu verstetigen?
„Wieviel mehr an zusätzlicher Verwaltung brauchen wir denn noch??
Klima fängt im Kopf an…“
13. Bildung und Bewusstseinsbildung
Bewusstseinsbildung und Kommunikation sind ein wichtiger Baustein des kommu
nalen Klimaschutzes. Im Kindergarten, der Schule und in anderen Bildungsein
richtungen setzen sich Kinder und Erwachsene damit auseinander, wie man durch
individuelles Verhalten und gemeinschaftliches Wirken nachhaltig leben und
wirtschaften kann.
Welche Maßnahmen schlägt Ihre Partei oder Wählergruppe vor, um Klima- und
Umweltbewusstsein in den Bildungseinrichtungen in der Kommune zu
stärken?
„…ist langsam nervig, gibt auch andere Themen. Was nützt aller Klimaschutz, wenn wir Kriegswaffen verkaufen, um Kriege zu fördern? ,die dann in einer Stunde mehr Klimaschädlichkeit verursachen als der Mensch in einem Jahr??“
14. Akzeptanzsteigerung
Die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger wünscht sich einen wirksamen Klima
schutz.
Welche Schritte sollte die Kommune unternehmen, um Akzeptanz und
Unterstützung für Klimaschutzmaßnahmen und Ausbau der erneuerbaren
Energien in der Bevölkerung weiter zu fördern?
„Ganz ehrlich, in der normalen Bürgerschaft gibt es andere Probleme, als dass sich die Menschen, die um Brot und monatliches finanzielles Überleben kämpfen, auch noch Gedanken darüber machen sollen, was sie dann unterm Strich und am Ende noch mehr verarmen lässt…!!“
15. Finanzierung
Kommunale Neubau- und Sanierungsprojekte erfordern zunächst hohe Investitionen.
Die Berechnung von Lebenszykluskosten zeigt jedoch, dass energieeffiziente
Bauweisen, erneuerbare Energien am Gebäude und ein moderner, automatisierter
Betrieb der Gebäudetechnik die Energie- und Betriebskosten langfristig deutlich
senken.
Wie sollte die Kommune aus Sicht Ihrer Partei oder Wählergruppe sicher
stellen, dass bei Neubauten und Sanierungen langfristig wirtschaftliche und
nachhaltige Lösungen umgesetzt werden?
„Wir können mit absoluter Sicherheit sagen, niemals wird es passieren, dass Betriebskosten langfristig deutlich gesenkt werden können. Die Politik und Ihre Lobbys werden sich schon bemühen, den Menschen weiterhin das Geld aus der Tasche zu ziehen. Mehr sagen wir dazu nicht!“
16. Finanzierung
Der Kapitalbedarf für den Ausbau der Erneuerbaren sowie für die Sanierung der
Infrastruktur (Netze und Anlagen für Strom, Wärme, Wasser, Regen- und
Abwasser) überfordert häufig die öffentlichen Haushalte. Gleichzeitig engagieren
sich viele Bürger:innen bei Energiegenossenschaften oder bei Finanzierungen
kommunaler Energieprojekte.
Welche Finanzierungsmodelle schlägt Ihre Partei oder Wählergruppe vor,
und wie können Kommune und Bürger gemeinsam Projekte finanzieren?
„Wir schlagen vor, die Menschen sollten genau hinschauen wohin sie ihr Geld fließen lassen. Energiegenossenschaften hören sich als Empfehlung gut an…sind sie es denn zukünftig auch noch??
Der Mensch muss wieder lernen, energetisch zwischen den Zeilen zu lesen und sich nicht allen Modeerscheinungen die einem hypnotisch überall zugeführt werden, zu Unterwerfen… „
